Der Besuch der größten Wanderdüne in Europa war beeindruckend aber auch mit ein wenig Nervenkitzel verbunden.

Beeindruckend, weil es wirklich eine tolle Erfahrung war auf so einem riesigen “Sandhaufen” zu stehen. Die Düne ist etwa 2,7km lang und an der höchsten Stelle 110m hoch. Wenn man mitten drin steht, fühlt mich sich schon ein wenig wie in einer Wüste. Na ja, vielleicht nicht gerade wenn es am Tag vorher geregnet hat und der Sand unter der obersten Schicht feucht ist.
Faszinierend fand ich auch den harten Übergang in den Wald auf der Ostseite. Etwas, dass ich so noch nie gesehen habe. Dieser Übergang war für mich fotografisch am interessantesten.
Die Düne befindet sich an der Atlantikküste bei Arcachon (in Frankreich). Einer ein wenig seltsamen Gegend. Eigentlich ist es dort schön, aber man hat gleichzeitig ständig das Gefühl sich in einem riesigen Freizeitpark zu befinden. Und das obwohl es ein Nationalpark sein soll.

Und natürlich wäre ich da nicht wieder weggefahren ohne Bilder gemacht zu haben. Logisch! Und das war der Part mit dem Nervenkitzel. Denn es war sehr windig. Und ich meine wirklich windig. Ich habe es nicht einmal geschafft meine Windjacke ohne Hilfe anzuziehen ;). Und alle Fotografen wissen wie fies Sand ist. Gepaart mit starkem Wind ist das der Killer jeder Kameraausrüstung. Diese fiesen Sandkörner finden einfach ihren Weg in jede noch so kleine Spalte in der Ausrüstung. Das war tatsächlich das erste Mal, dass ich wirklich Angst um meine Kamera hatte. Aber … sie hat es offenbar überlebt. Gut, aus meinem Rucksack werde ich den Sand nie wieder rausbekommen, aber damit kann ich leben.
Ausser einer leichten Verletzung am linken Auge ist also zum Glück nichts passiert.

Die Düne ist definitiv einen Besuch wert. Ich hatte zwar nicht die Gelegenheit die Wälder drumherum zu erkunden, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie auch schön sind.

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